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  • Volksspielbühne Rissen wiederholt "Nur ein Job"

    Nach dem großen Erfolg 2023 wollen wir euch erneut unser Stück "Nur ein Job" präsentieren. Dieses Mal nicht nur bei uns in Rissen, sondern auch in der Ida-Ehre-Schule in Eimsbüttel!

    "Nur ein Job"

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    Eine Kriminalkomödie (hochdeutsch) von Lars Rösenberg und Joachim Feuerstack, Regie: Lars Rösenberg

    Zum Inhalt:

    Der Geschäftsmann Hugo von Bredkamp verstirbt überraschend. Nur was passiert jetzt mit seiner Firma, den Mitarbeitenden und wie funktioniert dieser ganze Job eigentlich? Das beschließen die jungen Mädchen Frida Schulze und Carla Jakobi herauszufinden und nehmen es mit einer Erwachsenenwelt auf, die ihr Sein von Grund auf verändern könnte. Doch die vorhandene Leiche verspricht mit der Zeit nichts Gutes.

    Ein Netz des Verbrechens zieht sich immer schneller um alle Mitwissenden zu. Ein Theaterstück über falsche Entscheidungen, die Suche nach dem Spaß bei der Arbeit, verblüffende Motivation und die nötige Kreativität, alle Herausforderungen irgendwie lösen zu wollen.

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    Die Aufführungen finden statt in der Aula der Schule Iserbarg, Iserbarg 2, 22559 Hamburg
    Samstag, 24.02.2024, 18:00 Uhr
    Sonntag, 25.02.2024, 15:00 Uhr

    Karten online gibt es hier

    Weitere Informationen https://www.volksspielbuehne.de/

  • Die Volksspielbühne freut sich über einen Scheck der HASPA

    Ihre Verbundenheit mit der Region macht die Hamburger Sparkasse (Haspa) unter anderem durch die Unterstützung von mehr als 500 gemeinnützigen Organisationen in und um Hamburg besonders deutlich. Über 1.000,00 Euro Fördermittel aus dem Haspa LotterieSparen konnte sich jetzt die Volksspielbühne Rissen freuen. „Das Geld wird eingesetzt für Umbau der Bühne, hier speziell wird ein neuer Bühnenverfolger angeschafft, sagt Thorsten Junge, Vereinsvorstand der Volksspielbühne. Thorsten Junge dankte Daniel Malzahn, Filialleiter der Haspa an der Wedeler Landstr. 41 für die großartige Unterstützung. „Wenn es keine Lieferprobleme gibt, wird der neue Verfolger bereits am 24.02.2024 in der Aula am Iserbarg die Verfolgung der Polizisten in der Aufführung „Nur ein Job“ ins rechte Licht setzten“, sagt Thorsten Junge. Zur Erinnerung: Nach dem großen Erfolg 2023 wird die Volksspielbühne dieses Stück am 24/25 Februar noch einmal aufführen. Weitere Informationen hierfür: www.volksspielbuehne.de

    HHASPA UebergabeDaniel Malzahn (Filialdirektor der HASPA in Rissen) übergibt den Scheck während einer Probe der Jugendgruppe an den Vorsitzenden der Volksspielbühne Rissen, Thorsten Junge 

    „Beim LotterieSparen wird mit einem Schritt dreimal etwas bewegt: Sparen, helfen und gewinnen. Das ist ganz einfach und bequem“, betont Daniel Malzahn. Die Teilnehmenden spielen jeden Monat ein oder mehrere Lose für je fünf Euro. Hiervon werden vier Euro gespart und 25 Cent fließen direkt an einen guten Zweck. Wer mehr Gutes tun und seine Gewinnchancen erhöhen möchte, spielt zehn Lose mit verschiedenen Endziffern. Auf diese Weise gewinnt er jeden Monat mindestens drei Euro. „Mit den Fördermitteln werden ganz gezielt lokale Projekte in den Bereichen Soziales, Bildung, Kultur, Sport und Umwelt gefördert“, erläutert Daniel Malzahn. „Das Haspa LotterieSparen ist ein schönes Beispiel dafür, wie man schon mit wenig Geld sich und anderen eine Freude machen und viel Gutes für Projekte vor der eigenen Haustür tun kann.“

  • Freiwillige für den Krötentransport gesucht

    Amphibienwanderung am Jenischpark Freiwillige für den Krötentransport gesucht

    Alle Jahre zum Frühjahrsanfang ist es wieder soweit: Je nach Wetterlage beginnt meist im März die Zeit der Amphibienwanderung, die sich bis in den April erstreckt. Das Bezirksamt Altona und der NABU Altona suchen daher für den Bereich des Amphibienzauns am Jenischpark noch Freiwillige, die dabei helfen, Kröten und Frösche sicher auf die andere Seite der Holztwiete zu ihrem Laichgewässer zu bringen.

    eine Kroete im Wasser Bild: © S. Jansen / NABU Altona Bild: © S. Jansen / NABU Altona

    Der Jenischpark in Othmarschen wird durch die Holztwiete vom Reemtsma Park getrennt, wo sich das Laichgewässer verschiedener Amphibienarten wie Erdkröten, Grasfrösche und einiger Molche befindet. Bereits seit mehreren Jahren betreut der NABU Altona den Amphibienzaun, der sich auf der Seite des Jenischparks befindet. Für die Amphibienwanderung 2024 von voraussichtlich März bis April werden nun noch Freiwillige gesucht, die dabei helfen, die kleinen Amphibien sicher auf die andere Straßenseite zu geleiten.

    Der Zaun sollte idealerweise 2-mal täglich abgegangen und die Amphibien anschließend über die Straße getragen werden. Die Begehung sollte jeweils so früh und so spät wie möglich stattfinden – optimalerweise morgens bis etwa 9 bis 10 Uhr und abends gegen 22 bis 23 Uhr. Der Zeitaufwand je Begehung beträgt etwa 30 bis 90 Minuten. Es sind aber auch ausdrücklich Helfende gesucht, die womöglich nicht alle Zeiten abdecken oder sich nicht täglich auf den Weg machen können. Jeder einzelne Einsatz ist gerne gesehen!

    Interessierte sind aufgerufen, sich ab sofort bei der NABU Gruppe Altona per Mail an altona@nabu-hamburg.de zu melden. Am Samstag, 10. Februar um 11 Uhr wird es vor Ort einen Einweisungstermin für alle Freiwilligen geben; eine vorherige Anmeldung per Mail ist notwendig.

    BZA

  • Wildgehege Klövensteen schließt für rund vier Wochen

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    Will man gründlich reinemachen, muss man sich Zeit nehmen. Das gilt nicht nur für den heimischen Frühjahrsputz – sondern eben auch für die Arbeiten, die nun im Wildgehege Klövensteen durchgeführt werden. Da hier in den kommenden Wochen eine Reihe von Maßnahmen umgesetzt werden, macht Altonas Wildpark seine Tore vom 8. Februar bis voraussichtlich 7. März dicht.

    In dem beschriebenen Zeitraum werden Mitarbeitende des Bezirksamtes unter anderem vorbereitende Arbeiten für die Sanierung des Hauptwegs durchführen. Das bedeutet beispielsweise, dass die Strecke so vorbereitet wird, dass die zur Sanierung benötigten Maschinen problemlos den Weg passieren können.

    Außerdem wird unter anderem auch die Fläche für die neu Uhu-Voliere vorbereitet, indem etwa das Fundament aufbereitet wird. Neben diesen Arbeiten geht’s aber auch ans Grün im Wildgehege. So werden einige der dort vorhandenen Biotope gepflegt und darüber hinaus die Verkehrssicherung hergestellt.

    Mit den nun stattfindenden Arbeiten bereitet sich das Wildgehege Klövensteen auf die Umsetzung größerer Maßnahmen vor, die im Laufe dieses Jahres – mitunter ebenfalls unter Schließung des Wildparks – erfolgen werden. Dazu zählt unter anderem die Durchführung der Hauptweg-Sanierung, der Neubau des Spielplatzes und der Bau der Uhu-Voliere.

    Kleine und große Besucher*innen müssen während der Schließung des Wildparks aber nicht gänzlich auf das Beobachten von Tieren verzichten. Die Aussichtsplattform beim Rotwild außerhalb des Wildgeheges ist weiterhin zugänglich. Und bei einer Tour durch das an den Forst angrenzende Naturschutzgebiet Schnaakenmoor kann man viele Vögel und auch Amphibien beobachten.

  • Tierisches Vergnügen nach dem Weihnachtsfest

    Wildgehege Klövensteen Tierisches Vergnügen nach dem Weihnachtsfest

    Das Weihnachtsfest ist vorbei, die ersten Tannenbäume verlassen die heimischen Wohnzimmer – doch im Wildgehege Klövensteen werden die Nadelbäume gerade erst so richtig zum Highlight. Für die dortigen Waldbewohner sind die Bäume ein tierisches Vergnügen!

    tiergeschehen kloevensteenBild: © Bezirksamt Altona

    Sowohl die tierische WG mit Damhirsch Karl und den Rehen Frieda und Kathi als auch das Rot-, Muffel- und Damwild freuen sich über die schmackhafte Abwechselung. Die Tiere fressen die Nadeln und Rinde der Nordmanntannen nicht nur sehr gerne, auch zum Spielen ist ein Weihnachtsbaum hervorragend geeignet.

    So helfen unser Wildparkmitbewohner gleich beim Recycling der Weihnachtsbäume, die beim Weihnachtsbaumverkauf im Klövensteen nicht veräußert worden sind - und haben auch noch Spaß dabei!

  • Otto-Schokoll-Höhenweg Berufung zurückgenommen – Instandsetzung kann kommen

    Das juristische Tauziehen um den Elbwanderweg in Rissen ist beendet: Das Klageverfahren gegen die Neuanlage des sogenannten Otto-Schokoll-Höhenwegs ist abgeschlossen. Da der Kläger seine Berufung zurückgezogen hat, kann der Weg nun in neuer Gestalt gebaut werden.

    otto schokoll hoehenwegBild: © Bezirksamt Altona

    Das Landgericht Hamburg hatte bereits Anfang des Jahres in einem Urteil festgestellt, dass das Bezirksamt den Otto-Schokoll-Höhenweg wie geplant instand setzen darf. Zuvor hatte ein Anlieger dagegen geklagt und ein Bauverbot gefordert. Dafür bezog er sich auf eine Eintragung im Grundbuch, wonach die Errichtung von Baulichkeiten am Höhenweg zum Schutz seiner Elbsicht verboten ist.

    Das Gericht kam nach eingehender Prüfung des Grundbucheintrags zu dem Schluss, dass sich das Verbot nur auf die Errichtung von weiteren Baulichkeiten am Höhenweg, wie z.B. neuen Sitzplätzen, bezieht, nicht aber auf den Höhenweg selbst. Der Anlieger selbst hatte daraufhin zunächst Berufung gegen das Urteil des Landgerichts eingelegt – und diese nun zurückgezogen. Somit können nun die Planungen für den Höhenweg fortgesetzt werden.

    Dr. Stefanie von Berg, Bezirksamtsleiterin Altona: „Es ist gut, dass wir nun juristisch Klarheit haben und die Planungen für den Otto-Schokoll-Höhenweg fortführen können. Nach jahrelanger Sperrung kann der Panoramaweg am Elbufer damit nun endlich saniert werden. Für alle Spaziergänger*innen, die gerne am Elbwanderweg unterwegs sind, ist das eine gute Nachricht.“

    Das Bezirksamt Altona hatte bereits unter Beteiligung der Anlieger*innen sowie der weiteren Öffentlichkeit verschiedene Alternativen für die Instandsetzung geprüft und auf dieser Grundlage den Vorschlag entwickelt, dass die Instandsetzung des Höhenwegs auf der bisherigen Trasse durch Errichtung einer Steg-Konstruktion aus Stahl geschieht. Die Baukosten in Höhe von ca. fünf Millionen Euro sollen von der Behörde für Umwelt, Klima, Energie und Agrarwirtschaft übernommen werden. Die Stadt Hamburg strebt nun eine schnellstmögliche Umsetzung des Projektes an.

  • Iserbrook neu denken! Digitale Bürger*innenbeteiligung startet

    Jahrzehntelang haben Magistralen in einer autogerechten Stadt ihre Pflicht als Hauptverkehrsachsen erfüllt. Im Bezirk Altona sollen diese Straßen jedoch mehr sein als die Hauptschlagader des motorisierten Individualverkehrs. Deswegen verfolgt das Bezirksamt bereits seit 2016 eine Magistralenstrategie. Ziel dieser Strategie ist es, entlang der großen Einfallsstraßen zukünftig eine höhere bauliche Dichte und eine höhere Aufenthaltsqualität im öffentlichen Raum zu erreichen. In Iserbrook können die Bürger*innen dabei nun mithelfen – im Rahmen einer Online-Beteiligung.

    schenefelder landstrasseBild: © Bezirksamt Altona

    In Iserbrook herrscht im Bereich entlang der Magistrale Hauptverkehrsstraße oder Hauptverkehrslinie Sülldorfer Landstraße – Osdorfer Landstraße zwischen der S-Bahnstation Iserbrook und der Reichs-Präsident-Ebert-Kaserne zurzeit ein besonders hoher Entwicklungsdruck. Die Umgebungen der Magistrale Hauptverkehrsstraße oder Hauptverkehrslinie zeichnet sich bislang durch eine heterogene Bebauungs- und Nutzungsstruktur aus. Das Spektrum reicht von klein- und großflächigem Einzelhandel, und Dienstleistungseinrichtungen über Einfamilien- und Reihenhäuser bis hin zu Geschoßwohnungsbauten. Sowohl das Thema Nachverdichtung im Wohnungsbau als auch das Thema der Entwicklung einer Ortsteilmitte stehen im Fokus der zukünftigen Entwicklung.

    Vor diesem Hintergrund wird in den kommenden Monaten im Auftrag des Bezirksamtes Altona die Magistrale Hauptverkehrsstraße oder Hauptverkehrslinie in Iserbrook neu gedacht. Für den Abschnitt in Iserbrook – der von der gleichnamigen S-Bahnstation bis zur Reichspräsident-Ebert-Kaserne reicht – wird ein städtebaulich-freiraumplanerisches Konzept entwickelt, das Entwicklungspotenziale entlang des Straßenraumes aufzeigen soll. Ziel ist es langfristig die Lebens- und Aufenthaltsqualität in diesem zentralen Bereich Iserbrooks zu verbessern. Begleitet wird diese Entwicklungsstudie durch eine intensive und umfangreiche Beteiligung der Öffentlichkeit, die am 6. November auf der Projektwebsite magistrale-iserbrook.beteiligung.hamburg startet.

    Bei dieser Online-Beteiligung haben Interessierte die Möglichkeit, sich aktiv an der Entwicklung des Iserbrooker Magistralenabschnittes zu beteiligen. Ziel ist es, lokale Bedürfnisse des Stadtteils zu erfassen, Entwicklungschancen – aber auch Entwicklungshindernisse zu identifizieren und somit städtebauliche und freiraumplanerische Lösungen zu finden, die den Stadtteil Iserbrook zukunftsfähig und weiterhin lebenswert machen.

    Das Bezirksamt Altona lädt alle Interessierten ein, sich einzubringen und Ihre Meinungen, Planungsvorstellungen und aus Ihrer Sicht mögliche Konfliktpunkte mitzuteilen. Auf der Projektseite können auf einer digitalen Karte Anregungen oder Anmerkungen vermerkt und verortet werden. Die Beiträge können in der Folge bewertet und kommentiert werden. Zusätzlich besteht die Möglichkeit bis zum 1. Dezember 2023 an einer kompakten Befragung zur Magistralenentwicklung teilzunehmen. Zudem stehen auf der Website die Termine und weitere Informationen zum Prozess zur Verfügung.

  • Linienbus transportiert nun auch Waren

    „Rissen bringt’s“ Linienbus transportiert nun auch Waren

    In Hamburgs Westen werden Busse jetzt auch zu Lieferfahrzeugen! Mit dem Projekt „Rissen bringt’s“ bieten das Bezirksamt Altona, die Verkehrsbetriebe Hamburg-Holstein (VHH) und weitere Projektpartnerinnen und Projektpartner einen neuen Lieferdienst im Stadtteil Rissen an. Bürgerinnen und Bürger können nun Waren, die sie in lokalen Geschäften Rissens kaufen, per Buslinie 388 zu ihrer nächstgelegenen Bushaltestelle liefern lassen.

    rissem bringtsBild: © Bezirksamt Altona

    Die Rissener Dorfkutsche, wie die Linie 388 im Stadtteil genannt wird, transportiert ab dem 28. Oktober nicht mehr nur Fahrgäste, sondern jeweils dienstags und samstags zwischen 10 und 13 Uhr zusätzlich auch Einkäufe der Rissenerinnen und Rissener aus den lokalen Einzelhandelsgeschäften – und zwar kostenlos.
    Wie funktioniert das neue Angebot?

    Interessierte suchen sich vor Ort im Geschäft ihre Ware aus oder bestellen diese telefonisch oder per E-Mail, wenn dies vom Geschäft angeboten wird. Die Bezahlung erfolgt entsprechend direkt vor Ort oder auf Rechnung. Im Rahmen des Einkaufs hinterlegen die Käuferinnen und Käufer ihre Telefonnummer, damit sie im weiteren Liefervorgang kontaktiert werden können.
    VHH-Mitarbeiter übergibt Paket an Kundin
    Nach dem Einkauf wird die Ware im Geschäft verpackt. Das jeweilige Geschäft informiert dann Mitarbeitende der VHH, die bei „Rissen bringt’s“ die Abholung der Sendungen in den Geschäften übernehmen, die Sendungen sortieren und mit den Kund*innen die Abholzeit an der Wunschhaltestelle besprechen. Die Mitarbeitenden übergeben an der Haltestelle schließlich auch die Bestellung.

    Dieses neue Angebot ist Teil des EU-Projekts MOVE21 und hat das Ziel, die gleichzeitige Beförderung von Personen und Warensendungen im Linienbus zu erproben. Beabsichtigt ist, durch das neue Angebot Ressourcen und Kapazitäten effizienter zu nutzen, Klima- sowie Verkehrsbelastungen zu reduzieren, soziale Teilhabe und Inklusion zu fördern und lokale Akteurinnen und Akteure miteinander zu vernetzen.

    Dr. Melanie Leonhard, Senatorin für Wirtschaft und Innovation: „In Hamburg fördern wir smarten, nachhaltigen und integrierten Transport. Die Kombination von Linienbus und Warenlogistik ist eine überraschend naheliegende und einfache Idee. Vor allem aber hilft es weniger mobilen Bürgerinnen und Bürgern, sich einfacher mit Waren des täglichen Bedarfs zu versorgen. Koordiniert durch die Stadt Oslo, werden Erfahrungen aus Norwegen, Schweden, Deutschland, Belgien, den Niederlanden, Italien, Griechenland zusammengebracht, um unsere Stadtlogistik noch effizienter und klimafreundlicher zu machen.“

    Almut Möller, Staatsrätin und Bevollmächtigte der Freien und Hansestadt Hamburg beim Bund, der Europäischen Union und für Auswärtige Angelegenheiten, Senatskanzlei Hamburg: „Hamburg hat sich klare Ziele für die Reduzierung klimaschädlicher Gase im Verkehrssektor gesetzt. In einem Pilotvorhaben für einen kombinierten Personen- und Warenverkehr in Rissen erprobt das EU-Projekt MOVE21 konkrete Lösungsansätze zur Emissionsminderung. Diese Maßnahmen schaffen einen Mehrwert für die Anwohnerinnen und Anwohner sowie für den lokalen Einzelhandel. Das Pilotprojekt im Bezirk Altona wird Impulse setzen für die Entwicklung ähnlicher Ansätze in anderen Teilen Hamburgs und auch in weiteren Städten in Deutschland und Europa. Die Bewältigung der Klimawende ist eine gesamteuropäische Aufgabe. Vor allem die europäischen Metropolen in der EU sind dabei Innovationstreiber und arbeiten vielerorts bereits gut zusammen.“

    Dr. Stefanie von Berg, Bezirksamtsleiterin Altona: „In Altona erproben wir gerne neue Mobilitäts- und Logistikkonzepte und entwickeln diese weiter. Nach unserem Quartiershub an der Holstenstraße ist „Rissen bringt’s“ bereits das zweite MOVE21-Projekt, das wir in diesem Jahr in unserem Bezirk umsetzen. Und wieder einmal verfolgen wir dabei einen nachhaltigen Ansatz. Denn mit dem nun kombinierten Personen- und Warentransport auf der Linie 388 nutzen wir zurückgelegte Wege effizient. Warum sollten zusätzlich Lieferfahrzeuge im Quartier unterwegs sein, wenn die Rissener Dorfkutsche ohnehin unterwegs ist? Mit dem Projekt entlasten wir die Straßen im Stadtteil, schonen das Klima – und stärken nicht zuletzt den lokalen Einzelhandel gegenüber dem Onlinehandel. Das ist gut, denn wir alle wünschen uns doch lebendige Quartierszentren.“

    Dr. Lorenz Kasch, Geschäftsführer Verkehrsbetriebe Hamburg-Holstein: „Die Rissener Dorfkutsche ist für viele Bewohner*innen ein liebgewonnenes und gern genutztes Verkehrsmittel im Rissener Stadtbild. Als VHH freuen wir uns auf das gemeinsame Projekt, weil wir nicht nur die Rissener*innen sicher von A nach B fahren dürfen, sondern ihnen durch den neuen Service auch ein tolles ergänzendes Angebot für Alltagserledigungen machen können. ‚Rissen bringt´s‘ ist ein innovatives Projekt, mit dem wir aktiv zur Verkehrsentlastung beitragen, den Einzelhandel unterstützen und zusätzlich einen Beitrag zum Klimaschutz leisten.“

    Die teilnehmenden Geschäfte sowie weitere Informationen zum Projekt gibt es unter www.hamburg.de/rissen-bringts

    Das Projekt „Rissen bringt’s“ läuft zunächst bis zum 23. Dezember 2023 und wird mit rund 15.000 Euro aus EU-Mitteln finanziert. Sollte das Projekt gut angenommen werden, ist eine weitere Projektphase im kommenden Jahr denkbar.

    Unterstützt wird das Projekt von der Stadtteilschule Rissen, dem Bürgerverein Rissen e.V., der Gemeinschaft Rissener Kaufleute e.V. sowie von der Else Voss Stiftung.

    Hintergrund MOVE21

    Das EU-Projekt MOVE21 verfolgt das Ziel, durch die Entwicklung und Erprobung innovativer Lösungen im Bereich der Personen- und Warenverkehre klimaschädliche Verkehrsemissionen in den teilnehmenden Städten zu reduzieren. Dazu werden im Bezirk Altona an verschiedenen Standorten unterschiedliche Lösungen modular kombiniert, um so Erkenntnisse für spätere reguläre Umsetzungen zu erlangen. Neben der Stadt Hamburg nehmen die Städte Oslo und Göteborg, wie auch München, Bologna und Rom teil. Das Projekt läuft von Mai 2021 bis April 2025. In Hamburg bilden das Bezirksamt Altona, die Senatskanzlei, die Behörde für Wirtschaft und Innovationen, die Hafencity Universität und die DB Station&Service AG, Smart City | DB das Projektkonsortium.

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