• Uhu Gonzo zu Besuch im Kinder-Hospiz Sternenbrücke

    Das Team vom Wildgehege Klövensteen überraschte Kinder und ihre Familien

    Bild: © Kinder-Hospiz SternenbrückeBild: © Kinder-Hospiz Sternenbrücke

    Das Kinder-Hospiz Sternenbrücke in Rissen hat in diesen Tagen ungewöhnlichen Besuch empfangen: Der Uhu Gonzo und seine Pfleger*innen, das Team vom Wildgehege Klövensteen, trafen sich im Garten des Kinderhospiz mit den unheilbar erkrankten Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen sowie ihren Angehörigen, die hier auf ihrem Weg begleitet werden. Sie durften den handzahmen Gonzo von ganz nahem erleben und lernten viele spannende Details über ihn und seine Artgenossen.
    Weit war die Anreise für das Wildgehege-Team nicht, denn der Forst Klövensteen und die Sternenbrücke liegen in unmittelbarer Nähe zueinander. Für einige der Kinder im Kinderhospiz, die zum Teil auf ihre Rollstühle angewiesen sind, ist das dennoch eine weite Strecke. Daher hat sich das Klövensteen-Team kurzerhand in Begleitung von Uhu Gonzo auf den Weg ins Kinderhospiz gemacht, um dort den Familien, Kindern und Geschwisterkindern einen ganz besonderen Besuch abzustatten.

    Bild: © Kinder-Hospiz SternenbrückeBild: © Kinder-Hospiz Sternenbrücke

    Der 5-jährige Uhu Gonzo, eine Handaufzucht aus dem Wildgehege, stand an diesem Nachmittag zweifellos im Mittelpunkt des Geschehens und zog alle Blicke auf sich. Während er entspannt auf den durch dicke Lederhandschuhe geschützten Händen von Tierpflegerin Lisa Medelnik und Wildgehege-Leiter Michel Delling Platz nahm, erklärten diese alles, was es rund um Eulen zu wissen gibt. Der Uhu ist nämlich nur eine von vielen Eulenarten. Die Kinder stellten allerlei Fragen und durften Fotos von dem großen Vogel mit den starren, orangen Augen und dem extrem beweglichen Kopf machen. Karen Piotraschke, die im Wildgehege derzeit ihr Freiwilliges Ökologisches Jahr absolviert, zeigte den Kindern am Info-Tisch, wie sich die Federn von Uhus anfühlen und welche anderen Tiere ebenfalls im Klövensteen leben.
    Peer Gent, geschäftsführender Vorstand der Sternenbrücke: "Für uns und 'unsere' Familien war der heutige Besuch von Herrn Dr. Delling und seinem Team eine ganz große Freude. Wir gehen gerade mit den Geschwisterkindern häufig im Forst spazieren. Dass der Wald dieses Mal sozusagen zu uns gekommen ist und so alle Kinder die Chance hatten, ein solches Tier von nahem erleben können, ist etwas Besonderes. Die Resonanz unter den Kindern war toll, alle haben ganz gespannt zugehört und auch wir Erwachsenen haben heute viel Neues gelernt. Wir würden das Team des Wildgeheges jederzeit gerne wieder bei uns willkommen heißen."

    Michel Delling, Leiter Wildgehege Klövensteen: "Wir stehen schon seit einigen Jahren mit dem Team des Kinder-Hospiz Sternbrücke in Kontakt und freuen uns jedes Mal, wenn die Familien uns und unsere Tiere im Wildgehege besuchen. Daher war es uns ein großes Anliegen, auch einmal den Kindern hier vor Ort eine Freude bereiten zu können. Einige Tiere wie unser Gonzo, die an den engen Kontakt mit Menschen gewöhnt und sehr freundlich sind, machen einen solchen Ausflug gerne mit. Heute war unser erster, aber sicher nicht unser letzter Besuch im Kinderhospiz."

    Bild: © Kinder-Hospiz SternenbrückeBild: © Kinder-Hospiz Sternenbrücke

    Zum Kinder-Hospiz Sternenbrücke:
    Das Kinder-Hospiz Sternenbrücke begleitet betroffene Familien im Rahmen der Entlastungspflege auf dem langen Krankheitsweg ihrer unheilbar erkrankten Kinder, um ihnen kraftschenkende Erholungsphasen zu ermöglichen. Darüber hinaus steht die Sternenbrücke den betroffenen Familien auch nach dem Verlust des Kindes weiter zur Seite. Weitere Informationen unter: www.sternenbruecke.de

     

  • Naturschutz mit zwei Pferdestärken

    Pflege von Flora und Fauna im Naturschutzgebiet Wittenbergen

    Die Rückepferde Fasche und Dukat rücken der unerwünschten Spätblühenden Traubenkirsche zu Leibe. Bild: © Bezirksamt AltonaDie Rückepferde Fasche und Dukat rücken der unerwünschten Spätblühenden Traubenkirsche zu Leibe. Bild: © Bezirksamt Altona

    Was bewegt sich da im Naturschutzgebiet Wittenbergen? Das sind Fasche und Dukat, die Kaltblüter von Pferderücker Jorin Handtmann. Wer in den letzten Tagen die Düne im Naturschutzgebiet Wittenbergen besucht hat, konnte Handtmann und seine beiden Rückepferde bei der Arbeit beobachten. Mit Hilfe geballter Pferdestärken wurden Spätblühende Traubenkirschen rund um die Düne gezogen. Die Pflanzenart stammt aus Amerika und steht mancherorts, wie auch rund um die Düne in der Wittenbergener Heide, auf der Liste der zu bekämpfenden Arten. Als sogenannter invasiver Neophyt breitet sie sich stark aus und würde drohen, die einheimische Flora zu verdrängen.

    Seit November seit 2019 steht der Pflege- und Entwicklungsplan für das Naturschutzgebiet Wittenbergen fest und wird seitdem nach und nach umgesetzt. Hierzu zählt auch die Maßnahme unter Einsatz von Fasche und Dukat. In diesem Winter wird sich in Wittenbergen noch einiges mehr bewegen als die beiden Rückepferde: In Zusammenarbeit und Abstimmung mit der Behörde für Umwelt, Klima, Energie und Agrarwirtschaft werden unter anderem die Einzäunungen rund um die Heideflächen erneuert, zwei Elbaussichten wieder hergestellt und Teilbereiche der Heideflächen entkusselt. Beim Entkusseln wird der aufkommende Gehölzaufwuchs entfernt. Die Maßnahme stellt damit einen wichtigen Bestandteil der Heidepflege dar, da die Heide auf diese Weise offen bleibt und nicht mit Bäumen zuwächst.

    Eine weitere Maßnahme betrifft die Wegeführung im Gebiet. Das Naturschutzgebiet ist aktuell durchzogen von unzähligen Trampelpfaden, sodass kaum noch Ruhezonen bestehen. Diese sind für ein Naturschutzgebiet und die darin lebenden Pflanzen- und Tierarten allerdings überaus wichtig. Deshalb sollen zwei ausgeprägte sich querende Trampelpfade, die zwischen dem Leuchtturmweg und der Düne bestehen, gesperrt werden, um somit eine Ruhezone im Wald zu schaffen. Das Bezirksamt Altona bittet die Besucher*innen daher um Verständnis: Um der Natur wieder ihren Raum zu geben und sich entwickeln zu lassen, sind Veränderungen an der einen oder anderen Stelle von Nöten.

    BZA

  • Seniorendelegierte Altonas treffen sich zur konstituierenden Sitzung

    Interessierte Bürger*innen können an der Veranstaltung teilnehmen

    Am Dienstag, den 12.10.2021, treffen sich ab 10 Uhr die neugewählten Seniorendelegierten zu ihrer konstituierenden Sitzung, die in den Räumlichkeiten des Zentralen Fundbüros Hamburg in der Luruper Chaussee 125 in Bahrenfeld stattfindet.

    Bild: © IMAGO / Westend61Bild: © IMAGO / Westend61

    Im Rahmen der Sitzung werden der neue Bezirksseniorenbeirat sowie der Vorstand der Seniorendelegiertenversammlung gewählt. Interessierte Bürger*innen jeden Alters sind eingeladen, mit vorheriger Anmeldung und unter Beachtung der 3G-Regel, an der Sitzung teilzunehmen. Aufgrund der Schutzvorschriften zur Eindämmung der Corona-Pandemie steht allerdings nur eine eingeschränkte Platzzahl zur Verfügung.
    Interessierte können sich bei der Abteilung Offene Seniorenarbeit im Bezirk Altona anmelden:
    Birgit Gutenmorgen: birgit.gutenmorgen@altona.hamburg.de
    Tel.: 040/42811-2307

    BZA

  • Karl und Kathi: Eine besondere Freundschaft in Altonas Wildpark Wildgehege Klövensteen

    Karl und Kathi: Eine besondere Freundschaft in Altonas Wildpark Wildgehege Klövensteen informiert über striktes Fütterungsverbot

    Reh Kathi (links) und Damhirsch Karl und streifen am liebsten gemeinsam durchs Unterholz. Bild: © Michel Delling/Bezirksamt Altona Reh Kathi (links) und Damhirsch Karl und streifen am liebsten gemeinsam durchs Unterholz. Bild: © Michel Delling/Bezirksamt Altona

    Im Sommer wurde ein wenige Tage altes Hirschkalb dank des das beherzten Eingreifens der Freiwilligen Feuerwehr Nienstedten vor dem Ertrinken gerettet. Seitdem wird der kleine Karl im Wildgehege Klövensteen aufgezogen. Inzwischen hat der junge Damhirsch die Strapazen hinter sich gelassen, eine tierische Freundschaft geschlossen und erfreut sich bester Gesundheit. Damit das auch so bleibt, ruft das Wildgehege seine Besucher*innen nachdrücklich dazu auf, Karl und die anderen Tiere nicht zu füttern.

    Der kleine Damhirsch Karl und das Reh Kathi sind das neue unzertrennliche Doppelpack in Altonas Wildpark. Zwar gehören sie unterschiedlichen Arten an, doch verbindet sie eine tierische Freundschaft und eine ähnliche Geschichte: Beide mussten mit der Hand aufgezogen werden. Während Kathis Aufzucht schon einige Jahre zurückliegt, dauert sie beim gut drei Monate jungen Karl noch an. Als Karl Mitte Juli erst wenige Tage alt war, drohte er durch ein Unglück im Morast des Hirschparks Blankenese zu ertrinken. Die Freiwillige Feuerwehr Nienstedten kam zur Hilfe, rettete den stark unterkühlten Hirschjungen und übergab ihn in die Hände des Teams vom Wildgehege Klövensteen. Doch trotz der 24-Stunden-Betreuung durch die Tierpfleger*innen war der kleine Hirsch zunächst noch nicht "über den Berg" und blieb daher namenlos. Einen Namen erhalten kranke oder gerettete Tierkinder im Wildgehege nämlich traditionell erst dann, wenn sie das Schlimmste überstanden haben.

    Inzwischen kann sich Karl nicht nur an seinem Namen, sondern auch an einem stattlichen Gewicht von knapp 17 Kilo und bester Gesundheit erfreuen. Dank dieses Erfolgs durfte er nun mit seiner neuen Freundin, dem Reh Kathi, zusammenziehen. Die beiden wohnen in einem dicht bewachsenen Waldstück mitten im Wildgehege, mögen sich sehr und verbringen den größten Teil des Tages zusammen irgendwo im Unterholz. Karl lernt dank Kathi viele wichtige Verhaltensweisen, die ihm seine zweibeinige Ziehfamilie nur schwer beibringen könnte. Trotzdem freut er sich auch immer noch über den Besuch seiner Bezugspersonen. Die Tierpfleger*innen reichen ihm weiterhin noch dreimal täglich die Flasche, da Damhirschkälber auch in der Natur noch bis zum sechsten Lebensmonat von ihren Müttern gesäugt werden.

    Der massiv wirkende Doppelzaun um Karls neues Zuhause dient übrigens nur seinem und Kathis Schutz: Durch den engen Menschenkontakt haben beide Tiere nur wenig Scheu vor Besucher*innen, welche die Tiere trotz der Hinweisschilder immer wieder füttern. Um zu vermeiden, dass die Tiere durch falsches oder zu viel Futter krank werden, wird ausdrücklich darum gebeten, die Tiere im Wildgehege grundsätzlich nicht zu füttern! Dies gilt insbesondere zur jetzigen Kastanien- und Eichelzeit, denn auch diese können schwere Schäden verursachen. Wer Karl, Kathi und den anderen Tieren etwas Gutes tun möchte, kann die gesammelten Baumfrüchte gerne während der Öffnungszeiten am Eingang abgeben. So können die Tierpfleger*innen die Portionen genau kontrollieren, in der Menge dosieren und sicherstellen, dass die Tiere gesund bleiben.

    Zum Hintergrund: Rückblick - Wie Karl ins Wildgehege Klövensteen kam (Pressemitteilung vom 16. Juli 2021)

    Bild: © Bezirksamt Altona Bild: © Bezirksamt Altona

    BZA

  • Forst Klövensteen: Bezirksamt Altona startet Baumoffensive Teil II

    In Altona beginnt jetzt Teil II der großen Baumoffensive! Insgesamt 70.500 Bäume werden dieses Jahr im Forst Klövensteen neu gepflanzt, die Hälfte davon befindet sich bereits im Boden. Ab Oktober folgen nun die restlichen rund 35.000 Exemplare.

    Bild: © Bezirksamt AltonaBild: © Bezirksamt Altona

    Ziel der Gesamtmaßnahme ist es, eine Fläche von rund 12,6 Hektar neu zu bewalden – und damit einen wichtigen Beitrag für den Klimaschutz zu leisten. Denn: Durch Dürren der vergangenen Sommer mussten hunderte vertrocknete Fichten in dem Forst gefällt werden, so dass große Kahlflächen von rund zwölf Hektar entstanden sind.

    Diese Lücken werden jetzt geschlossen, damit der 513 Hektar große Wald als grüne Lunge wieder gestärkt wird. Damit das Vorhaben nachhaltig ist, wird bei den Nachpflanzungen auf Bäume gesetzt, die den Herausforderungen des Klimawandels bestmöglich gewachsen sind – dazu gehören unter anderem Stieleichen, Hainbuchen, Ulmen und Bergahorne.

    Bei den Nachpflanzungen wird der Forstbetrieb Altona tatkräftig durch Unternehmen, Vereine und Stiftungen unterstützt. Dazu zählt unter anderem der Verein Bergwaldprojekt e.V., der am 23. Oktober gemeinsam mit der Revierförsterei eine Pflanzaktion im Forst Klövensteen durchführt und dafür noch freiwillige Helfer*innen sucht. Interessierte können sich hier anmelden.

    Dr. Stefanie von Berg, Bezirksamtsleiterin Altona: „Wälder sind wichtig. Sie sind nicht nur Lebensräume für Tiere und Erholungsorte für Menschen, sie sind bedeutende Orte wenn es um das Thema Klima geht. Hier wird CO2 gespeichert und Sauerstoff produziert. Damit haben sie eine herausragende Bedeutung für das Mikroklima in der Umgebung – der Forst Klövensteen ist also eine Art natürliche Klimaanlage für Hamburgs Westen. Damit diese auch künftig funktioniert, kümmern wir uns in Altona darum und freuen uns darüber, wenn viele Menschen freiwillig und ehrenamtlich dazu beitragen, dass der Forst Klövensteen an den menschengemachten Klimawandel angepasst wird.“

    BZA

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