• Verschiebungen bei der Müllabfuhr nach Himmelfahrt und Pfingsten

    MÜLLABFUHR ENEN TAG SPÄTER ALS ÜBLICH:

    Am Himmelfahrtstag (Do., 13.5.) und am Pfingstmontag (24.5.) fallen die Müllabfuhr und Wertstoffsammlung aus. Die Abfuhren finden in den Tagen danach jeweils einen Tag später als üblich statt, für die Freitage werden die Tonnen an den Sonnabenden geleert. Die Recyclinghöfe bleiben an den beiden Feiertagen geschlossen. Die Stadtreinigung Hamburg empfiehlt die Nutzung des Online-Abfuhrkalenders, der rechtzeitig an die Abfuhren erinnert und auch die Abfuhrverschiebungen berücksichtigt.

     

    Die Abfuhrverschiebungen im Überblick:

    üblicher Termin

    verschoben auf einen Tag später

    Donnerstag (Himmelfahrt)

    13.05.2021

    Freitag

    14.05.2021

    Freitag

    14.05.2021

    Sonnabend

    15.05.2021

    Pfingstmontag

    24.05.2021

    Dienstag

    25.05.2021

    Dienstag

    25.05.2021

    Mittwoch

    26.05.2021

    Mittwoch

    26.05.2021

    Donnerstag

    27.05.2021

    Donnerstag

    27.05.2021

    Freitag

    28.05.2021

    Freitag

    28.05.2021

    Sonnabend

    29.05.2021

  • Das Wildgehege Klövensteen endlich wieder öffnen!

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    Die SPD-Fraktion Altona unterstützt die Forderung des Fördervereins Klövensteen, das Wildgehege schnellstmöglich wieder allen Bürgerinnen und Bürgern zugänglich zu machen.
    Ein entsprechender SPD-Antrag wird am Mittwoch (12. Mai 2021) im Hauptausschuss der Bezirksversammlung zur Abstimmung gestellt. Er sieht vor, dass das Bezirksamt Altona, das die Wiedereröffnung bisher ablehnt, jetzt endlich tätig werden soll. Ein Hygienekonzept für das Gelände sowie ein Online-Buchungssystem sollen zeitnah erarbeitet werden.
    Dazu Andreas Bernau, Sprecher der SPD-Fraktion im Ausschuss für Grün, Naturschutz und Sport: „Das Wildgehege Klövensteen ist ein wunderschöner Ort für Familien, um die Natur genießen und mehr über Tiere erfahren zu können. Gerade für Familien mit niedrigem Einkommen muss der Be-zirk während der Corona-Epidemie Angebote in der freien Natur schaffen. Es kann nicht sein, dass sich das Bezirksamt hier querstellt und auf mangelnde Kapazitäten verweist. Wenn Gelder dafür da sind, zusätzliche Stellen für die Verkehrsberuhigung in Ottensen zu schaffen, dann müssen auch für das Wildgehege Klövensteen Kapazitäten da sein. Das ist auch eine Frage der sozialen Gerechtigkeit.“
    Aus Sicht der SPD ist eine Corona-gerechte Öffnung des Wildgeheges ohne große Probleme mög-lich und hätte bereits längst erfolgen können.
    „Zur Wiedereröffnung des Wildgeheges Klövensteen muss das Bezirksamt das Rad nicht neu er-finden: Einbahnstraßenregelungen, beschränkte Öffnungszeiten, die Einführung eines Online-Bu-chungssystems und der Verzicht auf Fütterungen sind vielerorts bereits erfolgreich praktizierte Maßnahmen, um Zoos und Wildgehege verantwortungsvoll wieder zu eröffnen“, so Bernau ab-schließend.

  • Veranstaltung vom Zukunftsforum Rissen

    zukunftsforum
    Welches Dämmmaterial ist das richtige? Was ist bei der Konstruktion zu beachten? Wie hoch sind die Kosten? Wann amortisiert sich die Investition? Diese und andere Fragen rund um die Wärmedämmung beantwortet das Zukunftsforum Rissen im Kooperation mit der Verbraucherzentrale Hamburg in einem kostenlosen Vortragn. Auch die aktuellen Förderprogramme in Sachen Wärmeschutz werden berücksichtigt.

    Weitere Informationen: https://zukunftsforum-rissen.de/rissen-versorgt-mit-neuer-energie.html

     

  • Auftakt einer Veranstaltungsreihe für Klimaschutzmaßnahmen in Wohngebäuden in Rissen

    Erste Veranstaltung:https://zukunftsforum-rissen.de/fachforen-arbeit-fuer-rissen/rissen-versorgt-mit-neuer-energie/veranstaltungen-unseres-fachforums/veranstaltungsdetails/energie-sparen-leicht-gemacht-massnahmen-am-und-im-eigenen-haus.html

    „Energiesparen im Wohngebäude leicht gemacht:
    Geringinvestive Maßnahmen bei der Altbausanierung“
    am 23. März um 19 Uhr

    Das Zukunftsforum Rissen plant für 2021 eine Veranstaltungsreihe zum Thema Klimaschutz in den eigenen vier Wänden. Dafür sind vier Termine vorgesehen.
    Innerhalb der Auftakt-Veranstaltung, die am 23. März online von 19 bis ca. 20:30 Uhr stattfindet, werden Möglichkeiten für diejenigen, die auch ohne größere Investitionen in Komplett-sanierungen ihr Haus energetisch verbessern möchten, vorgestellt.
    Die Veranstaltung ist kostenfrei. Um Anmeldung wird jedoch gebeten (über die Homepage des Vereins unter www.zukunftsforum-rissen.de/energie ). Dort erfahren Sie auch, wie Sie für den ersten Termin online dabei sein können.
    Der gemeinnützige Verein „Zukunftsforum Rissen“ will die Möglichkeiten lokalen nachhaltigem und klimafreundlichen Handelns durch konkrete Projekte im Stadtteil sichtbar machen. Dabei arbeiten die Mitglieder des Vereins zu verschiedenen Themen zusammen.
    In Rissen gibt es einen hohen Anteil Wohngebäude, die von den Eigentümer*innen selbst bewohnt werden. Alle Maßnahmen, die den Gebäudestandard und Komfort dieser Gebäude verbessern, kommen den Investoren direkt selbst zugute.
    Jan-Peter Peters, Energieberater der Verbraucherzentrale Hamburg gibt einen Überblick über lohnenswerte Vorhaben wie etwa Dachdämmung oder Heizungsoptimierung. Auch für Einzelmaßnahmen gibt es Fördermittel, die einen Motivationsschub bieten. Neben dem fachlichen Input werden weitere Beratungsmöglichkeiten aufgezeigt. Zum Veranstaltungsauftakt erfolgt eine Begrüßung durch das bezirkliche Klimaschutzmanagement. Zeit für Fragen und Diskussion ist selbstverständlich eingeplant.
    Als weitere Termine sind der 25. Mai, der 24. August und der 26. Oktober geplant. Darin werden die Themen Heizungstausch und erneuerbare Energieerzeugung sowie Strom vom Dach thematisiert. Wenn es die Corona-Vorgaben erlauben, sollen diese Termine als Hybrid oder reine Präsenz-Termine in der Aula der Stadtteilschule, Voßhagen 15 in Rissen geplant.
    Kontakt:
    Zukunftsforum Rissen e.V.
    Mail: joachim.dreessen@zukunftsforum-rissen.de
    Internet: https://www.zukunftsforum-rissen.de/

  • Sanierungsoffensive im Klövensteen beginnt

    kloevensteen
    Der Wald ruft!

    So macht der Naturbesuch künftig noch mehr Spaß: Das Bezirksamt Altona erneuert in den kommenden Wochen diverse Wald- und Wanderwege im Forst Klövensteen – und achtet dabei einmal mehr auf den Umweltschutz.
    Forst Klövensteen

    Insgesamt 50 Kilometer umfasst das Wegenetz, das die Abteilung Forst des Bezirksamts bewirtschaftet. Aufgrund knapper Mittel konnte die Pflege der vorhandenen Wald- und Wanderwege in den vergangenen Jahren jedoch nur rudimentär erfolgen. Deshalb ist nun eine grundlegende Sanierung der Infrastruktur erforderlich.

    Um das zu ermöglichen wurden 500.000 Euro aus dem sogenannten Erhaltungsmanagement Wald bereitgestellt. Damit können nun rund 60 Prozent der Wege im Klövensteen erneuert werden. Und das ganz im Sinne des Umweltschutzes.

    So werden die Wege aus einer wassergebundenen Tragschicht im Verbund mit einer entsprechenden Deckschicht neu aufgebaut. Dabei werden reine, absolut umweltverträgliche Naturbaustoffe mit möglichst regionalem Bezug verwendet. Durch die ausschließliche Verwendung von wassergebundenen Materialien entsteht ein positives Mikroklima für Mensch, Tier und Natur, weil die Wege permanent wasser- und luftdurchlässig bleiben und keine Versiegelung darstellen.

    Die Maßnahmen werden bei passender Witterung im ersten sowie zweiten Quartal 2021 umgesetzt. Im Zuge der Arbeiten kann es derweil zu temporären Einschränkungen kommen, das Bezirksamt Altona bittet um Verständnis.

    BZA

  • Wildgehege Klövensteen bleibt vorerst geschlossen

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    Corona-Eindämmungsverordnung

    Die Corona-Pause in Altonas Wildpark dauert an. Das Bezirksamt Altona hat entschieden, dass das Wildgehege Klövensteen samt seiner Waldschule vorerst geschlossen bleibt – trotz der aktuell geltenden Pandemiebestimmungen der Bundesregierung.
    Wildgehege Klövensteen

    Daraus geht hervor, dass zoologische Einrichtungen seit dem 8. März wieder eingeschränkt öffnen dürfen, sofern die Inzidenz unter dem Wert 100 liegt und der Besuch per Terminvergabe sowie einer Dokumentation aller Gäste erfolgt.

    Die Organisation einer Terminbuchungsmöglichkeit für den Besuch des Wildgeheges und die damit verbundene notwendige Kontrolle und Verwaltung ist dem Bezirksamt Altona aus Kapazitätsgründen jedoch nicht möglich. Aus diesem Grund bleibt das Wildgehege mindestens bis zum 22. März geschlossen. An diesem Datum werden neue Beschlüsse der Ministerpräsidentenkonferenz erwartet.

    Der Forst Klövensteen als Naherholungsgebiet wird für die Bevölkerung hingegen offen gehalten. Es wird jedoch darum gebeten, auch hier die gängigen Hygiene- und Abstandsregelungen einzuhalten sowie aus Rücksicht gegenüber der Natur die Wege nicht zu verlassen.

  • Flüchtlingsunterkunft im Björnsonweg Bezirksamt Altona präsentiert Vorschlag für gute Integration

    Für eine gute Integration: Das Bezirksamt Altona hat in den vergangenen Monaten die Nutzungsperspektive der Flüchtlingsunterkunft im Björnsonweg in Blankenese eingehend geprüft. Dem Planungsausschuss wurde nun ein Vorschlag unterbreitet, wie der Standort künftig genutzt werden könnte.
    Flüchtlingsunterkunft

    Um die an vielen Stellen bereits verstetigte gute Integration in Altona weiterführen und die zukünftige Unterbringung von Geflüchteten gewährleisten zu können, wird seitens des Bezirksamtes Altona vorgeschlagen, die jetzige Fläche künftig als allgemeines Wohngebiet auszuweisen.

    Altonas Bezirksamtsleiterin Dr. Stefanie von Berg: „In den vergangenen Jahren hat sich gezeigt, dass die Unterbringung geflüchteter Menschen am Björnsonweg mit einem Klima der guten Integration verbunden war. Familien, die dort leben, sind gut aufgenommen worden. Eine rechtssichere Möglichkeit – auch im Sinne einer guten Integration – könnte sein, ein Baurecht dahingehend zu schaffen, dass am Björnsonweg auch künftig Menschen mit Fluchtgeschichte dauerhaft wohnen können. Dies wäre beispielsweise durch Wohnungsamt-gebundenen Wohnraum möglich. Entschieden ist jedoch noch nichts, es ist nun Sache der Bezirksversammlung und des Bezirksamtes, Nutzungsvarianten eingehend zu prüfen und einen Bebauungsplan zu erstellen.“

    Gesche Boehlich, Vorsitzende der GRÜNEN-Bezirksfraktion: „Das angestoßene Verfahren will einerseits den dringend gebrauchten geförderten Wohnungsbau auf den Weg bringen und für Wohnungen sorgen, die an die Vergabe durch das Wohnungsamt gebunden sind. Davon haben wir in Altona viel zu wenige. Andererseits soll das Grabeland am Björnsonweg mit in den B-Plan und als Grünfläche gesichert werden. So können wir die Integration von Geflüchteten weiterhin erleichtern und zugleich für Ausgleichsmaßnahmen nach dem Naturschutzrecht sorgen.“

    Thomas Adrian, Vorsitzender der SPD-Bezirksfraktion: „In der Flüchtlingsunterkunft im Björnsonweg wird hervorragende Integrationsarbeit geleistet, deshalb hätten wir uns den Fortbestand der Unterkunft gewünscht. Leider ist dies nicht möglich. Die frei werdenden Flächen wollen wir nun dem geförderten Wohnungsbau zuführen und somit die Wohnungsbauziele des Senats, insbesondere im Segment der Wohnraumförderung stützen. Vor Ort sollte dabei das Ziel sein, vor allem für die Zielgruppe der Geflüchteten, eine Perspektive zu schaffen um auch weiter im Stadtteil Blankenese leben zu können.“

    Sven Hielscher, Vorsitzender der CDU-Bezirksfraktion: „Wir schaffen mit der Planungsausweisung Wohnen Rechtssicherheit für alle Beteiligten.“

    Katarina Blume, Vorsitzende der FDP-Bezirksfraktion: „Aus sozialpolitischen Aspekten wäre eine Auflösung der Flüchtlingsunterkunft am Björnsonweg nicht vertretbar. Wir haben in Altona keine vergleichbare Unterkunft, die so geeignet für kinderreiche Familien wäre und erst recht keine, die so reibungslos betrieben wird. Der Integrationswille der meisten Anwohner vor Ort ist trotz ursprünglicher Bedenken beeindruckend, wofür wir sehr dankbar sind. Wir hoffen, dass der Bezirk Altona jetzt, wie von der Politik gefordert eine intensive Bürgerbeteiligung aufnimmt und ein offenes Ohr für die Ideen und Vorschläge zu Verkehrsanbindung, baulicher Gestaltung und Naturschutz aufnimmt. Die Akzeptanz vor Ort ist die Grundlage für gute Integration und darf nicht verspielt werden.“

    Anhand der bestehenden Gebäude wurde eine Bruttogeschossfläche von ca. 3.000 bis 3.500 Quadratmeter ermittelt, welche bei einer möglichen Neuplanung auf diese übertragen werden könnte. Eine Nachnutzung der vorhandenen Versorgungsinfrastruktur sollte geprüft werden. Um zu 100 Prozent geförderten Wohnungsbau umsetzen zu können, ist zu überlegen und zu prüfen, ob die Fläche an Fördern & Wohnen AöR übertragen werden könnte.

    Ergänzend könnte es dann Regelungen zwischen Hamburg Wasser, der Sozialbehörde und Fördern & Wohnen AöR geben, in dem zum einen geregelt würde, dass die Fläche an Fördern & Wohnen AöR übertragen wird und zum anderen der Anteil an Wohnraum mit Wohnungsamt Bindung festgelegt wird. Zudem würde geregelt, dass dorthin vor allem Geflüchtete mit Wohnberechtigung vom Wohnungsamt vermittelt werden können.

    Der durch das Bauvorhaben erforderliche Waldersatz, würde auf stadteigenen Flächen erfolgen, zusätzlich wären Ausgleichsmaßnahmen nach Naturschutzrecht erforderlich. Bei dieser Variante müsste die aktuell vorhandene Unterkunft zunächst zurückgebaut werden, um dann städtebaulich hochwertigen Wohnraum ermöglichen zu können. Das sogenannte Grabeland wäre durch eine Grünausweisung im Gegenzug dauerhaft für eine Grünnutzung gesichert.

    Der Planungsausschuss wird nun gebeten, in seiner kommenden Sitzung die Einleitung eines Verfahrens zur Aufstellung eines Bebauungsplans mit der Bezeichnung Blankenese 52 zu beschließen, den bestehenden Baustufenplan aufzuheben und einen Prüfauftrag zur Grundstücksübertragung zu erteilen.

    Hintergrund: An der Südseite des Björnsonweg befinden sich, umgeben von einem Waldgebiet, Unterkünfte für Geflüchtete und Asylbewerbende. Die Unterkünfte wurden auf Grundlage der bis zum 31.12.2019 geltenden Sonderregelung des § 246 Abs. 9 BauGB genehmigt. Aufgrund eines in einem Nachbarstreitverfahren gegen die Baugenehmigung vor dem Verwaltungsgericht Hamburg abgeschlossenen Vergleichs zwischen der Freien und Hansestadt Hamburg (FHH), Fördern & Wohnen AöR und dem Nachbar*innen muss das befristet genehmigte Bauvorhaben spätestens nach Ablauf von sieben Jahren vollständig zurückgebaut werden. Die Geltungsdauer der Baugenehmigung kann nicht über den im Vergleich bestimmten Zeitpunkt hinaus verlängert werden. Nach Ablauf der Befristung ist die Fläche wieder aufzuforsten. Diese Verpflichtung entfällt jedoch, wenn die Stadt gegenläufige bauleitplanerische Festsetzungen trifft; für diesen Fall hat sich die FHH verpflichtet, den Verlust der Waldfläche möglichst orts- und funktionsnah zu kompensieren.

    BZA

  • Lösung für die Erweiterung des Schulcampus Rissen in Sicht!

    Die Ergebnisse des durch die Behörde für Schule und Bildung veranlassten Varianten-vergleichs zur Erweiterung des Schulcampus Rissen liegen nun vor. Die SPD-Fraktion spricht sich für den neuen Standort Apfelwiese aus. So wird zwar ein kleiner Teil der Brünschenwiesen bebaut, gleichzeitig bietet sich aber die Chance den gesamten Natur-raum Brünschenwiesen dauerhaft zu schützen!
    Dazu der Fraktionsvorsitzende Thomas Adrian: „Die Suche nach neuen Schulstandorten in Al-tona war in den vergangenen Jahren häufig konfliktbehaftet. Ich freue mich, dass es in Rissen jetzt gelungen ist, einen offen und transparenten Planungsprozess auf den Weg zu bringen, der auch die Bedenken aufgreift, die sich zum Naturschutz formuliert hatten. Wenn Schulbe-hörde und Bezirk wie hier an einem Strang ziehen, kommen wir schnell zu einem guten Ergeb-nis für die Schülerinnen und Schüler.“
    Nach Abschluss der Prüfung möglicher Schulerweiterungsflächen für den Schulcampus Ris-sen durch die Schulbehörde kristallisiert sich aus Sicht der SPD-Fraktion nun ein klarer Favorit heraus: Die jetzige Apfelwiese. So wird nur ein kleiner Teil der Brünschenwiese bebaut. Wei-terhin bietet sich so die Chance den ganzen Naturraum Brünschenwiesen dauerhaft zu si-chern, hierzu soll der B-Plan Rissen 7 entsprechend abgeändert werden.
    Dazu Henrik Strate, SPD-Wahlkreisabgeordneter aus Rissen, Vorsitzender des Planungsaus-schusses und stellvertretender Vorsitzender der Bezirksversammlung Altona: „Die Aufgabe ei-nen vernünftigen Standort für die Erweiterung des Schulcampus Rissen zu finden, war, im Spannungsfeld zwischen den Bedarfen der Schulgemeinschaft und den Bedarfen des Umwelt-schutzes, sehr anspruchsvoll und nicht konfliktfrei. Umso mehr freuen wir uns, dass die Schul-behörde nun sehr transparent und anhand eines klaren Kriterienkatalogs die Vor- und Nach-teile möglicher Standorte aufgezeigt hat. Das war auch dringend notwendig, da die anfänglich angedachte umfangreicherer Bebauung der Brünschenwiesen vor Ort zu Recht auf großen Widerstand getroffen ist.“
    „Die Nutzung der Apfelwiese hat sich als die beste Option herausgestellt und wir nehmen da-mit nur einen sehr kleinen Teil der Brünschenwiesen in Anspruch Gleichzeitig ist die Nähe zum jetzigen Schulstandort gegeben. Das diese Fläche bereits im Besitz der Stadt Hamburg ist und fertiges Planrecht besteht, sind weiterer wichtige Faktoren, die helfen, den Ausbau in einem vernünftigen Kostenrahmen zu bewegen. Ein vollständiger Verzicht auf die Inanspruch-nahme von unbebauten Flächen wäre sicherlich die wünschenswerteste Option gewesen. Die nun gefundene Lösung ist allerdings ein sehr guter Kompromiss, der Naturraum erhält und gleichzeitig die Weichen für einen zukunftsfähigen Schulstandort in Rissen stellt“, so Strate weiter.
    Die Herstellung der neuen Schulgebäude soll dabei aus Sicht der SPD-Fraktion entsprechend der Hamburger Holzbaustrategie in vorbildlicher Weise in ökologischer, naturnaher und er-kennbarer Holzbauweise erfolgen und geeignete Mittel für Dachbegrünung und/oder Photovol-taik vorgesehen werden.

    „Im Zuge der Entscheidung für eine Bebauung der Apfelwiese bietet sich uns jetzt die Chance, den gesamten Naturraum Brünschenwiesen ein für alle Mal dauerhaft zu sichern“, so die Einschätzung von Strate.

    Hierzu hat die SPD einen Antrag an den kommenden Planungsausschuss (20.1.2021) auf den Weg gebracht. Ziel des Antrages ist es die Flurstücke 1804, 1807,1809 und 1801 des Naturraums Brünschenwiesen dauerhaft aus der Planungsfläche Schulbau zu entlassen und planrechtlich als Naturflächen abzusichern. Langfristig strebt die SPD an, mindestens den nördlichen Teil der Brünschenwiesen als Naturschutzgebiet auszuweisen. Hierfür ist eine ökologische Aufwertung der Flächen angedacht.

    „Die Stärkung des Schulcampus Rissen bei gleichzeitiger Sicherung und Aufwertung des Naturraums Brünschenwiesen, das wäre eine echte Win-win-Situation für den Stadtteil“, so Strate abschließend.

    Zum Hintergrund: Aufgrund steigender Schülerzahlen ist der Ausbau des Schulcampus Rissen dringend notwendig. In einem ersten Planungsaufschlag gab es von Seiten der Behörde für Schule und Bildung (BSB) das Signal, eine größere Fläche der Brünschenwiesen zu bebauen. Laut geltendem Bebauungsplan Rissen 7 ist diese Fläche als Schulbedarfsfläche ausgezeichnet. Naturschutzverbände und Anwohnerinnen und Anwohnern kritisierten die Planungen unter anderem im Rahmen einer öffentlichen Anhörung des Planungsausschusses sowie des Ausschusses für Grün, Naturschutz und Sport der Bezirksversammlung Altona im November 2020 scharf. Im Anschluss der öffentlichen Anhörung der Bezirksversammlung Altona hat die Behörde für Schule und Berufsbildung (BSB) daher weitere Alternativflächen prüfen lassen und einen Variantenvergleich durchgeführt. Dabei wurden mehrere Optionen, darunter auch aus dem Stadtteil benannte Varianten, verglichen und nach verschiedenen Kriterien untersucht (u. a. Wirtschaftlichkeit, Nähe zum Standort, Umweltaspekte, Meinung der Schulgemeinschaft, öffentliche Meinung, Planrecht). Die Ergebnisse dieses Variantenvergleichs liegen nun vor.

    -spd fraktion 15.01.2021

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